Nachtmaer

ein Edgar Allan Poe Abend
mit Claudia de Boer und Johannes Gahl


„Menschen, die am Tage träumen kennen viele Dinge, die denen entgehen, die nur bei Nacht träumen.“

Am 19.1.2009 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des weltberühmten amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe.
Dieser wird heute nicht nur als Vater der Detektivgeschichte sowie der Science-Fiction-Erzählung angesehen. Er wird auch für seine grotesken, ironischen Geschichten, die verschiedensten Essays und Gedichte und ganz besonders für seine Erzählungen über die dunklen Mächte der menschlichen Psyche, die den inneren Zwiespalt und die Existenzangst des modernen Menschen vorwegnehmen, geschätzt.

Zwei der berühmtesten Erzählungen dieser Art („Die Maske des Roten Todes“ (1842) und „Das verräterische Herz“ (1843)), sowie die weniger bekannte Fabel „Das Schweigen“ (1838)) haben Claudia de Boer (Schauspielerin, Sprecherin) und Johannes Gahl (Pianist und Erzähler) zum Edgar-Allan-Poe Jahr als musikalische Lesung eingerichtet.

Text und Musik ergänzen einander so, daß die unheimliche. schaurige, von (selbst-) zerstörerischen Kräften bedrohte Atmosphäre, in der die Personen der Erzählungen gefangen sind, besonders eindrücklich zur Geltung kommt.

Die auf dem Klavier gespielte Musik stammt zum Teil aus der Zeit, in der Poe seine Geschichten geschrieben hat, (von Robert Schumann oder Franz Liszt), zum Teil ist sie zum Inhalt der Erzählungen passend von Johannes Gahl komponiert worden.

Die Texte „Die Maske des roten Todes“ und „Das verräterische Herz“ hat Claudia de Boer aus dem amerikanischen Original neu ins Deutsche übersetzt.

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